Liebe Freundinnen und Freunde des Historischen Vereins Zweibrücken,
am 26. September 2026 jährt sich der Geburtstag eines der bedeutendsten Fürsten des 16. Jahrhunderts zum 500. Mal: Herzog Wolfgang von Pfalz-Zweibrücken und Pfalz-Neuburg. Er wurde bereits als Sechsjähriger durch den frühen Tod seines Vaters Herzog von Pfalz-Zweibrücken, anfangs unter der Vormundschaft seiner klugen Mutter Elisabeth von Hessen und seines Onkels Ruprecht von Veldenz. Herzoginmutter Elisabeth beauftragte unmittelbar nach dem Tod ihres zögerlichen Mannes den Reformator Johann Schwebel mit der Ausarbeitung einer lutherischen Kirchenordnung. Damit gehört Pfalz-Zweibrücken zu den Fürstentümern, die sehr früh zum Protestantismus übergingen. Das Testament Herzog Wolfgangs vom 18. August 1568 ist noch heute von Bedeutung. 1559 erbte er von Ottheinrich das Herzogtum Pfalz-Zweibrücken. Durch den Feldzug, den er zur Unterstützung der Hugenotten gegen Frankreich führte, lastete er seinem Herzogtum eine Schuldenlast auf, unter der das Land noch Jahrhunderte litt.
Da es über Herzog Wolfgang noch viel Forschungsbedarf gibt, lädt der Verein für Pfälzische Kirchengeschichte in Kooperation mit unserem Verein und der Stadt Zweibrücken zu einer zweitägigen wissenschaftlichen Tagung in Zweibrücken ein.
Die Anmeldungen zur Tagung nimmt das Stadtarchiv Zweibrücken entgegen:
(Herzogstraße 13, 66482 Zweibrücken, E-mail: Anja.Mauss@zweibruecken.de).
Ein Mittagessen im Tagungshaus ist nach verbindlicher Anmeldung möglich.
Nutzen Sie zur Anmeldung das Formular über nachfolgenden Button.
Weg zur Veranstaltung (Herzogssaal beim Stadtmuseum):
