Vom Heimatmuseum zum Stadtmuseum Zweibrücken
Mittwoch, 22. April 2026, 19 Uhr
Dr. Charlotte Glück
Vortrag: „Zukunft braucht Herkunft“.
Vom Heimatmuseum zum Stadtmuseum Zweibrücken
(1926-2026)
Herzogssaal beim Stadtmuseum
Zweibrücken, Herzogstr. 9-11
Am 18. April 2026 feiert das Zweibrücker Stadtmuseum seinen 100. Geburtstag. Den Anstoß für die Gründung eines Museums gab der „Verein für Fraueninteressen“, der 1913 zugunsten seiner Kochschule Antiquitäten aus Zweibrücker Privatbesitz im Fruchthallsaal ausstellte.
Der Gymnasiallehrer Dr. Albert Becker entwickelt in diesem Zusammenhang zuerst im Pfälzischen Merkur sowie ein Jahr später in einem Vortrag vor dem „Historischen Verein der Mediomatriker für die Westpfalz“ die Idee eines Zweibrücker Heimatmuseums.
Fortschrittlich wertete er ein Museum als Volksbildungsstätte und Gradmesser für den Stand der Bildungsinteressen in einer Region. „Den Heimatmuseen ist ein Geschenk … in die Wiege gelegt worden: sie sprechen nicht nur zum Auge und Verstand, sie sprechen vor allem zum Herzen“ (Albert Becker).
Erst 13 Jahre später erreichte Becker sein Ziel: Im Spitalturm hinter der Alexanderskirche, der bereits vorher als Sammlungsdepot gedient hatte, wurde das Zweibrücker Heimatmuseum eröffnet. Eine wechselvolle Geschichte begann.
Der Historische Verein Zweibrücken, der hinter der Museumsinitiative stand und das Museum in städtischer Trägerschaft über ein Jahrhundert engagiert begleitet hat, lädt anlässlich dieses Jubiläums zu einem Vortrag ein. Die Historikerin Dr. Charlotte Glück, die das Museum von 1993 bis 2025 leitete, wird das Museum in die allgemeine Museumsgeschichte einordnen und die Entwicklung vom Heimatmuseum zum Stadtmuseum über Höhen und Tiefen darstellen.
Unsere Referentin Frau Dr. Charlotte Glück ist 2.Vorsitzende des Historischen Vereins Zweibrücken e.V. und Trägerin der Hofenfels-Medaille
Weg zur Veranstaltung:
