Begegnung im Advent

Historischer Verein Zweibrücken ist in Blieskastel zu Gast

Zweibrücken (hv) Wenn man sich, von Zweibrücken kommend, Blieskastel nähert, grüßt sie schon von weitem von der Höhe der den Berghang hinaufkletternden Stadt: die protestantische Pfarrkirche. Sie ist in diesem Jahr Begegnungsstätte des Historischen Vereins Zweibrücken bei seinem vorweihnachtlichen Zusammensein am Mittwoch, 13. Dezember. Wie stets wurde dazu ein geschichtlich bemerkenswertes Gotteshaus ausgewählt, das sich  in diesem Fall allerdings  nicht auf eine lange Vergangenheit berufen kann, dafür aber kunst- und kulturhistorisch  beachtenswert ist.

Blieskastels protestantische Kirche ist gerade etwas mehr als einhundert Jahre alt. Die wenigen Protestanten wurden lange von Mimbach aus betreut, bis sie dann in den Jahren 1911/ 1912 ein eigenes Gotteshaus erhielten. In der Zeit des ausklingenden Historismus erbaut, entstand die von dem Münchner Architekten L. Wagner geplante Kirche im neobarocken Stil, der sehr imposant verwirklicht wurde. Gerühmt wird die eindrucksvolle Innenarchitektur.

Nach der um 18.30 Uhr beginnenden adventlichen Andacht wird in der Kirche der Preis des Historischen Vereins an die beiden Schülerinnen Gillian Leibenguth und Rena Parvu von der elften Jahrgangsstufe des Hofenfels-Gymnasiums für ihre Präsentation über die Reformation  in der Pfalz vergeben. Anschließend, um 20 Uhr, treffen sich die Geschichtsfreunde in der Gaststätte Alt-Schmidd zum Beisammensein mit Abendessen. Im Verlauf des Abends wird Hanne Stauch wieder mit Lesungen zur Weihnachtszeit erfreuen.

Die Fahrt nach Blieskastel erfolgt wieder mit einem Bus, der um 17.45 Uhr an der Festhalle abfährt. Verbindliche Anmeldungen - Nichtmitglieder sind, wie immer beim Historischen Verein, freundlich willkommen - werden bis 11. Dezember in der Sonnen-Apotheke in der Fußgängerzone entgegengenommen.