Wo der Schwarze Herrgott wächst…

Historischer Verein auf Entdeckungsreise in der Nordpfalz

Zweibrücken (hv) Kleinodien der Kulturhistorie, der Religionsgeschichte und großer pfälzischer Vergangenheit werden bei der frühherbstlichen Exkursion des Historischen Vereins Zweibrücken erkundet, die am 23. September in das nordpfälzische Weinland führt. Erstes Ziel der von Vorstandsmitglied Dieter Franck geplanten und geleiteten Studienreise ist das Uhlsche Haus in Göllheim, ein repräsentatives Bürgerhaus des Historismus. Heimatmuseum, Puppenstubenmuseum und Erinnerungen an die berühmte Schlacht am Hasenbühl, in der 1298 der deutsche König Adolf von Nassau den Tod fand, sind dort vereint. Weiter geht es dann zur imposanten Klosterruine Rosenthal mit einem kleinen Museum, das an die 1241 gegründete und Maria geweihte einstige Zisterzienserabtei erinnert.

Nach der Mittagspause in Stauf mit Imbiss und Blick auf die gleichnamige Salierburg, die auch einmal in Besitz der Grafen von Zweibrücken war, wird das Zentrum weltweiter mennonitischer Forschung besucht, der bedeutende Weierhof. Dem Archiv, der Mennonitensiedlung mit Kirche und Friedhof und den Mennonitenhöfen um Zweibrücken gilt dabei die Aufmerksamkeit.

Vorbei am Kloster Hane, ist die barocke Paulskirche in Kirchheimbolanden, auf deren Stumm-Orgel 1778 Mozart muszierte, dann die nächste Station. Wie sie klingt, hören die Besucher bei einem Vorspiel. Auf die Romanik zurück geht die katholische Kirche in Stetten mit ihren herausragenden sakralen Kunstwerken aus späteren Epochen. In Zell, dem ältesten Weinort der Pfalz, wo der Schwarze Herrgott wächst, klingt die Fahrt mit Zusammensein und Abendessen im Hotel Kollektur aus.

Die Abfahrt am Samstag, 23. September, erfolgt um 7 Uhr an der Festhalle. Anmeldungen werden bis 20. September in der Sonnen-Apotheke in der Fußgängerzone entgegengenommen. Der Fahrpreis wird im Bus entrichtet.