Wie war der "revolutionäre" Alltag?

Vortrag über Berichte aus alten Archiven beim Historischen Verein

Zweibrücken (hv) Über die politischen und philosophischen Auswirkungen  der Französischen Revolution wurden schon viele und kluge Bücher geschrieben. Doch wie wurde die Französische Revolution durch die „einfachen Leute“ wahrgenommen? Wie ging das sogenannte allgemeine Volk mit der Revolution um, vor allem aber wie ging diese mit den Menschen zwischen Rhein und Saar um?

Diese Fragen wird beim nächsten Vortragsabend des Historischen Vereins Zweibrücken am Mittwoch, 17. August, Dekan i. R. Theo Herzer als Gastreferent beantworten. Wie er erklärt, ruhten in lokalen Kirchenbüchern noch zahlreiche unerschlossene Erfahrungsberichte aus jenen schicksalsreichen Jahren, die noch auf ihre Entdeckung warten. Über einige spanende Funde daraus wird Theo Herzer in seinem Vortrag in Zweibrücken berichten.

Den Referenten führten  Studien- und  frühe Kirchendienstjahre in die USA, u.a. nach Salt Lake City. Zurück in der alten Heimat, war er Gemeindepfarrer in Kirchheim an der Weinstraße und wirkte dann als Dekan in Grünstadt. Heute lebt Theo Herzer im Ruhestand in St. Ingbert.

Zu dem am Mittwoch nächster Woche um 19 Uhr beginnenden Vortragsabend im Kapellenraum der Karlskirche sind, wie zu allen Veranstaltungen des Historischen Vereins, auch Nichtmitglieder freundlich willkommen.

Bei dieser Gelegenheit macht der Historische Verein noch einmal darauf aufmerksam, dass nur noch bis 15. August Gelegenheit ist, sich für die viertägige kulturgeschichtliche Studienfahrt vom 10. bis 13. Oktober in den Thüringer Wald in der Sonnen-Apotheke anzumelden. Bei der diesjährigen Herbstexkursion werden  die Theaterstadt Meiningen, das auf 815 zurückgehende Kloster Rohr, Schmalkalden und das Wintersportzentrum Oberhof besucht, außerdem die Goethestadt Ilmenau, die Bachstadt Arnstadt sowie Eisenach und die Wartburg.