Das Geheimnis von Stürzelbronn

Historische Exkursion  in die Nordvogesen und den Wasgau

Zweibrücken (hv) Eine von dem Kirchenhistoriker und emeritierten Pfarrer Bernhard H. Bonkhoff geplante und geleitete spätsommerliche Studienfahrt des Historischen Vereins Zweibrücken führt am Samstag, 12. September, zu kulturhistorischen Preziosen in den Nordvogesen und im Wasgau.

Erstes Ziel ist das romanische Beinhaus an der St. Remigius-Kirche in Schorbach bei Bitsch. Durch diese alte Festungsstadt geht es dann zum früheren Zisterzienserkloster Stürzelbronn. Dort wird Gerhard Kaiser den erhaltenen wertvollen romanischen Portalstein eingehend erläutern, über den er im November  vergangenen Jahres in der Bibliotheca Bipontina einen eindrucksreichen Vortrag gehalten hat. Die besondere und geheimnisvoll anmutende Symbolik dieses Portalsteins kann dabei am Original studiert werden.

Nächste Station ist Obersteinbach, wo an der evangelischen Kirche kurz Halt gemacht wird. Sie wurde unter Landgraf Ludwig IX. von Pirmasens erbaut und enthält den Grabstein der jung gestorbenen Förstersfrau Pfersdorff. In Niedersteinbach wird die historische Dorfkirche St. Gallus mit ihrer wertvollen Sauer-Orgel besichtigt. Der Orgelbauer war ein Schüler und Nachfolger Silbermanns.

Über Hirschthal, Schönau und Nothweiler führt die Route dann zur St.-Anna-Kapelle bei Niederschlettenbach, wo der berühmt-berüchtigte Ritter Hans von Throta begraben liegt. Wenn es die Zeit erlaubt, werden in Rumbach noch die romanischen Wandmalereien in der Kirche besichtigt.

Der Ausklang mit Abendessen erfolgt im Restaurant Rösselquelle in Ludwigswinkel, für Mittag ist Rucksackverpflegung vorgesehen. Anmeldungen werden bis 10. September in der Sonnen-Apotheke in der Fußgängerzone entgegengenommen.  Die Abfahrt am 12. September erfolgt um 8 Uhr an der Festhalle. Nichtmitglieder sind, wie stets beim Historischen Verein, freundlich willkommen.