Als der Schwarze Tod wütete…

Historischer Verein: Vortrag über die Pest im Mittelalter

Zweibrücken (hv) In der Mitte des 14. Jahrhunderts brachen plötzlich von Asien kommende unbekannte Seuchenzüge über Süd-, West- und Mitteleuropa herein, die in wenigen Jahrzehnten schätzungsweise bis zu einem Drittel der Bevölkerung dahinrafften. Manche Gegenden wurden dadurch fast vollkommen entvölkert. Wie kam es aber zu dieser bis dato nicht bekannten Seuche?

Beim nächsten Vortragsabend des Historischen Vereins Zweibrücken am Mittwoch, 25. Februar, wird Rainer Thomas versuchen, diese Frage zu beantworten, wenn er sich mit dem großen Thema „Pest“ auseinandersetzt. Der ungeheure Bevölkerungsverlust blieb nicht ohne Auswirkungen auf bisherige Entwicklungen und es geht dabei auch darum, wie Europa mit den ungewöhnlichen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Folgen fertig wurde.

Wie haben die betroffenen gesellschaftlichen Gruppen reagiert und mit welchem Erfolg? Konnten überhaupt Maßnahmen gegen diese „Geißel Gottes“ ergriffen werden oder wurden gar Mittel dagegen gefunden? Auch diesen Fragen wird Rainer Thomas nachgehen. „Beim Versuch, Antworten darauf zu finden“, erklärt er, „relativieren sich unsere demografischen Probleme deutlich“.

Zu dem am 25. Februar um 19 Uhr im Kapellenraum der Karlskirche beginnenden Vortragsabend sind, wie stets beim Historischen Verein, Nichtmitglieder freundlich willkommen.

Um 18 Uhr geht dieser Vortragsveranstaltung, ebenfalls im Kapellenraum, die Jahrestagung 2015 des Historischen Vereins voraus, in deren Mittelpunkt Beratungen über die Änderung der Vereinssatzung stehen.