Wo Franken am schönsten ist…

Historischer Verein: Große Herbstfahrt in die Fränkische Schweiz

Zweibücken (hv) „Hier läuft der Weg von einem Paradies durchs andere“, schrieb der Dichter Jean Paul über die Fränkische Schweiz. Das war 1798. Noch heute gilt sie, „das Land der Burgen, Höhlen und Mühlen“, als Frankens schönster Teil. Und dorthin führt in diesem Jahr die große Herbstexkursion des Historischen Vereins Zweibrücken vom 25. bis 28. September.

Hauptziel und Standquartier ist dabei das tausendjährige Nürnberg, das mit Stadtführung, Besuch der Sebalder Altstadt mit Sebaldus-Kirche, Dürer-Haus, Handwerker-Viertel, Altem Rathaus und Kaiserburg sowie Besuch des ehemaligem Reichsparteitagsgeländes eingehend besichtigt wird. Eine eintägige Fahrt durch die Fränkische Schweiz führt u.a. nach Pegnitz mit seinem mittelalterlichen Rathaus und der Zaussenmühle von 1450 mit der Pegnitz-Quelle, nach Gößweinstein mit seiner berühmten barocken Basilika von Balthasar Neumann, nach Pottenstein mit seiner tausend Jahre alten Burg und schließlich zum Fränkischen-Schweiz-Museum in einem ehemaligen Judenhof aus dem 18. Jahrhundert in Tüchersfeld.

Der letzte Tag der Fahrt ist dann der musikfreudigen Barockstadt Ansbach mit ihrem markgräflichen Residenzschloss gewidmet, wo dann auch Zweibrücker Erinnerungen lebendig werden. In Ansbach nämlich weilte der letzte Zweibrücker Herzog  und nachmalige bayerische König, Maximilian Joseph, Ende des 18. Jahrhunderts im Exil.

Verbindliche Anmeldungen zu der Fahrt werden bis 25. August in der Sonnen-Apotheke entgegengenommen. Da im Gegensatz zu den Einzelzimmern die Zahl der zur Verfügung stehenden Doppelzimmer begrenzt ist, empfiehlt sich baldige Anmeldung.