Angesteckt vom Wittelsbach-Fieber…

Historischer Verein eröffnet seine Vortragsarbeit im neuen Jahr

Zweibrücken (hv) In der Pfalz und in den Landstrichen, die bis in die napoleonische Zeit einmal pfälzisch waren, ist das Wittelsbach-Fieber ausgebrochen! Erst im Oktober 2014 jährt sich der Anlass, die Verleihung der Pfalzgrafschaft bei Rhein an die Wittelsbacher, zum 800. Male, doch schon das ganze Jahr 2013 über widmeten sich zahlreiche wissenschaftlich gut vorbereitete Ausstellungen und Veranstaltungen dem Thema. Allen voran sind da die Reiss-Engelhorn-Museen mit ihren Ausstellungen „Die Wittelsbacher am Rhein“ im Zeughaus und im Schloss von Mannheim zu nennen, aber auch die pfälzischen Ausstellungen „Königreich Pfalz“ im Historischen Museum der Pfalz in Speyer und  „Kunstsinn und Kulturpflege der bayerischen Könige in der Pfalz“ in der Villa Ludwigshöhe über Edenkoben.

Angesteckt vom Wittelsbach-Fieber, eröffnet der Historische Verein Zweibrücken seine Jahresarbeit 2014 bereits am 8. Januar mit dem Vortrag „Die Wittelsbacher in der Pfalz“. Am  Rednerpult steht die Leiterin unseres Stadtmuseums und des Stadtarchivs, die promovierte Historikerin Charlotte Glück-Christmann. Zum Auftakt des Wittelsbach-Jahres versucht sie zu verdeutlichen, warum das 800-Jahr-Jubiläum gefeiert wird. Beleuchtet werden dabei die großen, mit dem Namen Wittelsbach verbundenen Ereignisse und Persönlichkeiten in der Pfalz.  Und auch der Beweis wird geführt, dass die Wittelsbacher nicht nur Bayern, sondern auch die pfälzische Geschichte und Kultur wesentlich geprägt haben. Natürlich werden neben den kurpfälzischen Wittelsbachern auch die Zweibrücker nicht zu kurz kommen. Endlich will der Vortrag auch auf die für 22. Februar geplante Exkursion des Historischen Vereins nach Mannheim zum Besuch der Ausstellung „Die Wittelsbacher am Rhein“ vorbereiten.

Zu dem am Mittwoch, 8. Januar, um 19 Uhr beginnenden Wittelsbach-Abend im Kapellenraum der Karlskirche, sind, wie stets beim Historischen Verein, auch Nichtmitglieder willkommen.