Als Baumholder uns gehörte…

Vortragsabend des Historischen Vereins mit Richard B. Hudlet

Zweibrücken (hv) Die Stadt Baumholder, die einmal eine der größten US-Garnisonen in Deutschland war, zählt zu den ältesten Gebietsteilen des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken. Mitte des zwölften Jahrhunderts erstmals genannt als Besitz des Bischofs von Verdun, gehörte Baumholder zweihundert Jahre später den Grafen von Veldenz, bevor es hundert Jahre später – das war 1444 – dann zweibrückisch wurde. Baumholder hat eine ungemein schicksalsreiche Vergangenheit, es war auch einmal eine Exklave von Sachsen-Coburg-Saalfeld, dann wieder war es preußisch,  und 1880 wurde seine Altstadt durch Großbrände stark zerstört, weswegen vom spätmittelalterlichen Stadtbild heute nur noch wenig vorhandenen ist.

Über all das aus der weit zurückgehenden Geschichte Baumholders und über dessen Beziehungen zu Zweibrücken wird am Mittwoch, 13. November, im nächsten Vortragsabend des Historischen Vereins Zweibrücken dessen Vorstandsmitglied Richard B. Hudlet berichten. Seine Ausführungen reichen bis ins Jahr 1937, als Baumholder Truppenübungsplatz wurde. „Was dann und schließlich nach dem Zweiten Weltkrieg kam, das gäbe schon wieder einen eigenen Vortrag“, deutet Hudlet Baumholders weiteres Schicksal an.

Zu dem am 13. November um 19 Uhr im Kapellenraum der Karlskirche beginnenden letzten Vortragsabend des Historischen Vereins in diesem Jahr sind, wie stets beim Historischen Verein, auch Nichtmitglieder freundlich willkommen.