Auf den Spuren des Schinderhannes…

…fährt der Historische Verein am 19. Juli durch den Hunsrück

Zweibrücken (hv)  Das aus einer mittelalterlichen Burg hervorgegangene Simmern ist die erste Station der Sommerexkursion des Historischen Vereins Zweibrücken, die am Freitag, 19. Juli, auf den Spuren des Schinderhannes in den Hunsrück führt. Ein Besuch im Hunsrück-Museum im barocken Neuen Schloss und eine ausgedehnte Stadtführung erwarten in Simmern die Geschichtsfreunde aus der Westpfalz. Berühmt ist das Museum u.a. durch eine Sammlung von Werken des Malers und Bildhauers Friedrich Karl Ströher, des wohl bedeutendsten Künstlers des Hunsrücks. Der bekannte Schinderhannes-Turm, ist das einzige Überbleibsel der einstigen Simmerner Stadtbefestigung.

Nach der Mittagspause geht es mit dem Bus dann weiter über Tiergarten nach Gräfenbach mit seiner historischen Eisenhütte und schließlich in den Soonwald zu dem vor gerade einhundert Jahren errichteten Denkmal des Jägers aus Kurpfalz. Nächstes Ziel ist die Burgruine Koppenstein. Sie geht als eine Gründung der Grafen von Sponheim vermutlich auf das zehnte Jahrhundert zurück und gilt mit ihrer markanten Kontur als ein Wahrzeichen des Hunsrücks. Von ihrem Turm bietet sich ein grandioser Ausblick auf die Hunsrück-Landschaft.

Am späten Nachmittag endet die Exkursion in dem romantischen Fachwerkstädtchen Herrstein an der Deutschen Edelsteinstraße. Die im 13. Jahrhundert entstandene ehemalige Burg der Grafen von Sponheim , das mächtige barocke Amtshaus und die gotische Kirche werden in Augenschein genommen, bevor die 1526 gebaute einstige Herrsteiner Zehntscheune zum Abendessen einlädt. Alle Orte, die auf der Studienfahrt besucht werden, stehen in Beziehung zum Schinderhannes.

Die Abfahrt des Omnibusses am Freitag, 19. Juli, erfolgt um 8 Uhr an der Festhalle. Anmeldungen werden bis 17. Juli in der Sonnen-Apotheke in der Fußgängerzone entgegengenommen. Wie zu allen Veranstaltungen des Historischen Vereins, sind auch zu dieser Exkursion Nichtmitglieder freundlich willkommen.