Ein Programm – spannend wie Geschichte

Durch ein halbes Jahrtausend führen 2013 die historischen Vorträge

Zweibrücken (hv) So vielfältig und fesselnd wie die geschichtlichen Abläufe vergangener Jahrhunderte ist auch das  Vortragsprogramm des Historischen Vereins Zweibücken für das neue Jahr. Die Jahresarbeit beginnt, wie bereits berichtet, am 16. Januar mit dem Vortrag „Herzog Wolfgangs Traum vom schuldenfreien Staat“ von Prof. Johannes Schöndorf.  Am 20. Februar wird Horst Rapior als Zeitzeuge über  den 17. Juni 1953 berichten. „Mannlich und Raphael – die verschollen geglaubten Zeichenbücher Johann Christian von Mannlichs“  ist der Vortrag überschrieben, den Prof. Harald Lehmann am13. März hält. Und am 17. April wird Claus Philippi – ein gebürtiger Zweibrücker -  mit seinem Vortrag „Jahre des Widerstands – Kreisauer Kreis“  Gast in seiner Heimatstadt sein.

Während alle Vortragsabende im Kapellenraum der Karlskirche veranstaltet werden, treffen sich am 15. Mai die Zweibrücker Geschichtsfreunde mit dem Historischen Verein Homburg im Edelhaus in Schwarzenacker, wo Roswitha Cheret durch die dortige Karlsberggalerie führen wird.

„450 Jahre Tilemann Stellas  Landaufnahme“ lautet das Thema  des letzten Vortrags im ersten Halbjahr,  den Dieter Franck am 12. Juni halten wird. Am 10. Juli ist Prof. Helmut Reichling  Gastreferent mit dem Vortrag „Zwischen Tourismus und Kreuzzug: Die Pilgerreise des Pfalzgrafen Ottheinrich ins Heilige Land“. Nach der Sommerpause im August steht am 4. September Roland Paul, der Direktor des Instituts für pfälzische Geschichte und Volkskunde, am Rednerpult mit dem Vortrag „Der Luitpoldkult – Die Verehrung des Prinzregenten Luitpold in der Pfalz“.

„Prophet wider den Zeitgeist: Pater Ingbert Naab“ nennt Lilo Haag ihren Vortrag, den sie am 16. Oktober hält, und am 13.November, beim letzten Vortragsabend des Jahres, beschäftigt sich Richard Hudlet mit dem Verhältnis „Zweibrücken und Baumholder“. Seine traditionelle Begegnung im Advent veranstaltet der Historische Verein a 5. Dezember in der Kirche St. Martin in Martinshöhe, einem Baudenkmal des Historismus mit Elementen des Jugendstils.

Eintagesexkursionen  des Historischen Vereins führen an die „unbekannte Saar“ am 20. April, zur Grube Messel und nach Darmstadt am 4. Mai, auf den Spuren des Schinderhannes  am 20. Juli nach Simmern und am 9. November nach Mannheim zur Ausstellung „Die Wittelsbacher am Rhein“. Ziel der großen Herbststudienfahrt vom 26. bis 29. September ist in diesem Jahr die Altmark.