Rosenfreunde feiern 100. Geburtstag

Eine bewegte Geschichte  -   Hanne Stauch berichtet beim Historischen Verein

Zweibrücken (hv)  Genau zwei Jahre älter als der Rosengarten – dem Objekt seiner Liebe, seines Planens und seines Wirkens – ist der Verein der Rosenfreunde. Dieser ist 1912 aus dem bereits 1880 gegründeten Obst- und Gartenbauverein hervorgegangen, der sich ebenfalls schon der Pflege der Rose gewidmet hatte. Noch bevor Europa durch den Ausbruch des Ersten Weltkriegs in eine Katastrophe gestürzt wurde, hat der Zweibrücker Rosengarten seine Pforten öffnen können: Im Frühsommer 1914 hatte sich Prinzessin Hildegard von Bayern zu dem vielumjubelten Ereignis die Ehre gegeben.

Viel ist seitdem geschehen. Seit einhundert Jahren begleitet der Verein der Rosenfreunde die bewegte Geschichte des Rosengartens, der im wahrsten Sinn des Wortes blühende Zeiten erlebt hat, aber auch von Bombeneinschlägen durchwühlt wurde, als Zweibrücken in der Zerstörungswut des Zweiten Weltkriegs untergegangen ist. Nach dem Krieg war es der Verein der Rosenfreunde, der wieder Mut fasste, Zweibrückens Kleinod zu neuem Leben zu erwecken. Untrennbar mit der neueren Geschichte des Rosengartens ist dann der Name Oskar Scheerer verbunden, der als Rosenexperte international angesehen war.

Über all das und vieles andere, was unter die Überschrift „100 Jahre Verein der Rosenfreunde“ passt, wird Hanne Stauch beim nächsten Vortragsabend  des Historischen Vereins Zweibrücken am Mittwoch, 13. Juni, in Wort und Bild berichten. Ihr unermüdliches Wirken als Erste Vorsitzende des Vereins der Rosenfreunde und der Oskar-Scheerer-Stiftung und ihre Mitarbeit im Vorstand des Historischen Vereins bürgen für Kompetenz und reiches Sachwissen. Zu dem um 19 Uhr beginnenden Vortragsabend im Kapellenraum der Karlskirche sind, wie zu allen Veranstaltungen des Historischen Vereins, Nichtmitglieder freundlich willkommen.