Tour ins Tal der Tauber

Letzte Studienfahrt des Historischen Vereins in diesem Jahr

Zweibrücken (hv)  Woher hat die Tauber wohl ihren Namen? Er geht auf das keltische Wort Dubra = Wasser zurück, das hinwiederum indogermanische Wurzeln hat. Ins Tal der Tauber, der „anmutigsten Tochter des Mains“, führt die letzte Exkursion des Historischen Vereins Zweibrücken in diesem Jahr, die am Samstag, 15. Oktober, veranstaltet wird.

Hauptziel dieser kulturhistorischen Studienfahrt ist Wertheim, „die Stadt zwischen den Wassern“, liegt sie doch dort, wo „Tauber und Main sich vereinen“. Die ehemalige Residenzstadt der einstigen Grafen von Wertheim wird ob ihrer historischen Altstadt, ihrer auf das zwölfte Jahrhundert zurückgehenden Burg  -  eine der größten Burganlagen Deutschlands  -  und ihres  romantischen Flairs gern mit Heidelberg verglichen. Eine ausgedehnte Stadtführung wird mit den Besonderheiten Wertheims bekanntmachen, bevor das renommierte Grafschaftsmuseum besucht wird. Seine kulturhistorische Sammlung hat weit über die Region hinaus Bedeutung. Zu seinen herausragenden Exponaten zählt auch das Kabinett Modersohn, das dem in der Tradition der Schule von Barbizon stehenden Landschaftsmaler Otto Modersohn gewidmet ist, einem der Gründer der Künstlerkolonie Worpswede.

Der Vormittag gehört dem Kloster Bronnbach, einer ehemaligen Zisterzienserabtei, die 1151 gegründet wurde. Ihre nach 65jähriger Bauzeit im Jahr 1222  geweihte Abteikirche zählt zu den bedeutendsten Ordenskirchen Süddeutschlands. Imposant sind der gotische Kreuzgang und die aus der Barockzeit stammenden Klostergebäude mit ihren prächtigen Deckenmalereien.

Die Abfahrt am Samstag, 15. Oktober, erfolgt um 7 Uhr an der Festhalle. Anmeldungen zu der Fahrt werden bis 12. Oktober in der Schloss-Apotheke entgegengenommen. Wie zu allen Veranstaltungen des Historischen Vereins sind auch zu dieser Exkursion Nichtmitglieder freundlich willkommen.