Wieso gibt’s bei uns Schwedendörfer?

Vortragsabend des Historischen Vereins mit Richard B. Hudlet

Zweibrücken (rbh) Der Vortragsabend des Historischen Vereins Zweibrücken über die Schwedendörfer von Vorstandsmitglied Richard B. Hudlet, der im Herbst vergangenen Jahres leider ausfallen musste, wird jetzt nachgeholt, und zwar am Mittwoch, 9. Februar, um 19 Uhr im Kapellenraum der Karlskirche.

Das Thema des Abends „Die Schwedendörfer“ wirft Fragen über Fragen auf: Wo liegen die Schwedendörfer? Wie kommen sie zu ihrem Namen? Warum beschäftigen die Zweibrücker Geschichtsfreunde sich gerade mit diesen Dörfern?

Die Antworten darauf sind ebenso einfach wie verblüffend. Die Linie der Pfalzgrafen von Zweibrücken war im  17.Jahrhundert auch in Schweden ansässig. Einige von ihnen waren auch im Unterelsass begütert und besaßen das südlich von Weißenburg gelegene Amt Kleeburg mit einer Handvoll Dörfer. Und diese werden seither „Schwedendörfer“ genannt. Sie grenzten auch an das ehemalige Hanau-Lichtenbergische Gebiet, zu dem auch das Amt Lemberg mit der späteren Stadt Pirmasens gehörte.

Zu dem Februar-Vortragsabend, der mit einem außergewöhnlichen Kapitel unserer heimatlichen Geschichte bekanntmacht, sind, wie zu allen Veranstaltungen des Historischen Vereins, auch Nichtmitglieder freundlich willkommen.